PROJEKTE


Interdisziplinäres Projekt Borderline: neue Technologien, neue Medien, neue künstlerische Formen  – Bukarest, Rumänien

Spielzeit: 13-14 Oktober 2017

Mit dem Ziel den “kreativen” Osten und den “kreativen” Westen zu vereinen, den Dialog zu intensivieren, und sich gegenseitig über die Erfolgsmodelle der Kreativindustrie in östlichen und westlichen kulturellen Systemen auszutauschen, realisiert paradise is here das Programm Borderline, in Zusammenarbeit mit der Nationalen Universität Theater und Film und der Nationalen Universität der Künste Bukarest. 

Borderline ist ein 2-tägiges Festival, welches interdisziplinäre Performances (Installationen, Video-Projektionen, Theater und Tanz) von international anerkannten KünstlerInnen auf die Bühne bringt.

Das Projekt entwirft einen Dialog zwischen den teilnehmenden Ländern und deren Künstlern und untersucht inwiefern sich diese Performances mischen, transzendieren und gleichzeitig die Grenzen der jeweiligen Kunstform erweitern können.

Die eingeladenen Kompanien und KünstlerInnen arbeiten mit neuen Technologien und/oder neuen künstlerischen Formen als dialektisches Mittel um die Rolle des Publikums, der Kunst im öffentlichen Sektor sowie die Grenzen des Aktivismus und des künstlerischen Aktes neu zu definieren.

Das Festival wird mit einer Podiumsdiskussion zum Thema „Darstellende Künste und Technologie“ abgerundet. Dieses Gespräch wird von der Nationalen Universität Theater und Film Bukarest organisiert.

Das Veranstaltungsprogramm:
13-14/10/2017, von 18.00 bis 21.00 Uhr, Atelier Raum
Trickster-p – .h.g.
audio-sensorische Installation

13-14/10/2017, von 18.00 bis 21.00 Uhr, Cinema Raum
Massimo Furlan – Tunnel
Screening-Video

13-14/09/2017, von 22.00 bis 23.00 Uhr, Teatrul LUNI de la Green Hours
Caroline Beach & Charles Charles – The Beagle
Tanz Performance

14/10/2017,12.00, Cinema Raum
Kunst und Technik im künstlerischen und wissenschaftlichen Bereich
Rundtischgespräch

#JeSuis der Aakash Odedra Dance Company

Spielzeit: Dezember 2017 – Dezember 2019

Diese internationale Produktion wird das erste choreografische Werk Aakash Odedra’s für seine Kompanie sein und wird von paradise is here koproduziert werden.
#JeSuis ist ein Werk für zeitgenössischen Tanz, das mitunter auch im Tessin kreiert werden wird und die Anwohner durch Workshops und öffentliche Proben in seinen Entstehungsprozess einbezieht.
Anschliessend wird die Produktion auf internationalen Bühnen spielen.
Weitere Partner sind: das Arts Council England, das British Council Turkey, das Curve Theatre Leicester und die New York University in Abu Dhabi.

paradise is here öffnet den interkulturellen Dialog, fördert die Auseinandersetzung mit Kunst, und zielt darauf ab, neue Arten der Kommunikation zwischen dem Publikum, den Künstlern, verschiedenen Kulturen, Kulturvermittlern, und Experten anderer Fachgebiete zu schaffen.

Terror von Ferdinand von Schirach

Spielzeit: Mai 2017 – Januar 2018

Koproduktion mit der Triennale Teatro dell’Arte in Mailand unter Regie von Kami Manns

Terror von Ferdinand Schirach ist das derzeit meistgespielte Theaterstück im deutschsprachigen Raum. Ein von einem Terroristen entführtes Passagierflugzeug wird gezwungen, ein vollbesetztes Fussballstadium anzusteuern. Zum Crash kommt es jedoch nicht, da ein Pilot der Verteidigungsluftwaffe das Flugzeug abschiesst, gegen die Weisung seiner Vorgesetzten. Alle Menschen an Bord sterben. Wegen seines (Fehl-)Verhaltens wird dem Piloten der Prozess eröffnet.
Ist er schuldig oder nicht schuldig?
Das Besondere an Terror ist, dass das Publikum eine aktive Rolle in der Aufführung einnimmt. Die Reflexion über den Konflikt zwischen der Legislative und moralisch ethischen Fragen fordert die Besucher auf, Stellung zu diesen Gegensätzen zu beziehen und am Ende des Stückes sogar über den Ausgang dieses Prozesses zu entscheiden

Pilot-Projekt und Kooperation mit dem Conservatorio della Svizzera Italiana und der Palucca Hochschule für Tanz Dresden

Spielzeit: September 2017 – Juni 2019

Diese Kooperation hat zum Ziel, eine nachhaltige Zusammenarbeit zwischen dem Conservatorio della Svizzera Italiana und der Palucca Hochschule für Tanz Dresden zu etablieren. Zwischen September 2017 und Juni 2019 erhalten die Kompositions- und Choreografiestudierenden der beiden Hochschulen die einmalige Gelegenheit zur Kreation gemeinsamer Kurzstücke. Die aus dieser Kooperation hervorgegangenen Kurzstücke werden gleichzeitig als Prüfungsarbeiten von der jeweiligen Hochschule bewertet. Daher ist vorgesehen, dass Katharina Christl als Direktorin des Departments Choreografie persönlich bei der Premiere in Lugano anwesend sein wird.
Durch die Kooperation mit erfahrenen und professionellen Tanzkompagnien für die Aufführungen fördern wir das qualitativ hochstehende Schaffen der Master Studierenden. Als mögliche Spielorte für die Aufführungen der Produktion werden Spielorte in Lugano, Zürich und Dresden in Betracht gezogen.